Bundesfachstelle Barrierefreiheit

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Glossar

Deutschsprachiges Glossar

Deutsche Gebärdensprache

Die Deutsche Gebärdensprache ist eine amtlich anerkannte deutsche Sprache, die viele taube und schwerhörige Menschen sprechen. Anders als die Lautsprache verwendet sie Zeichen, die man mit den Händen vor dem Körper darstellt. Mimik und Körperhaltung sind weitere Bestandteile der Gebärdensprache. Die Gebärdensprache ist daher eine dreidimensionale Sprache.

Die Gebärdensprache folgt grundsätzlich anderen Regeln als die Lautsprachen. Wie bei den Lautsprachen gibt es auch bei den Gebärdensprachen Fremdsprachen. So gibt es zum Beispiel französische, spanische, italienische, britische und amerikanische Gebärdensprache. Ebenso gibt es innerhalb der Gebärdensprachen unterschiedliche Dialekte.

DIN

DIN ist die Abkürzung für Deutsches Institut für Normung. Das DIN ist ein Verein, der vornehmlich im Interesse der Deutschen Wirtschaft, aber auch für Staat und Gesellschaft technische Standards entwickelt, sogenannte DIN-Normen. Das DIN gibt auch eine Vielzahl von Standards zur Barrierefreiheit heraus.

Die Bundesregierung hat das DIN als nationale Normungsorganisation Deutschlands anerkannt. Das DIN vertritt Deutschland daher in europäischen und internationalen Normungsorganisationen.

DIN-Normen

DIN-Normen sind vom Deutschen Institut für Normung (DIN) herausgegebene, rechtlich unverbindliche Empfehlungen. Sie werden verbindlich, wenn ein Gesetz sie für verbindlich erklärt, wenn Vertragsparteien sie vereinbaren oder wenn ein Gericht sie als anerkannten Stand der Technik heranzieht – insbesondere zur Bestimmung einer geschuldeten Leistung oder zur Beurteilung von Haftungsfragen.