Bundesfachstelle Barrierefreiheit

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Das Bild zeigt einen Stapel Zeitschriften. Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit

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Hier stellen wir Meldungen aus dem Bereich der Barrierefreiheit für Sie zusammen.

Pressemitteilung: Ein Jahr Bundesfachstelle
Barrierefreiheit

Datum 27.07.2017

Ein Jahr nach der Eröffnung ist die Bundesfachstelle Barrierefreiheit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) ein fester Begriff in der Fachwelt. Die Bereiche Ausschreibungsverfahren und barrierefreies Bauen haben sich aktuell als Schwerpunktthemen etabliert.

Peter Grothues, Direktor DRV-KBS, links, und Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit, rechts, sitzen vor einer Metaplanwand mit beschrifteten Karteikarten und schauen in die Kamera. Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit/Miesner Peter Grothues, Direktor der DRV KBS (links) und Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit (rechts).

Seit dem Start im Juli 2016 hat das Team der Bundesfachstelle Barrierefreiheit bis heute rund 300 Anfragen bearbeitet, telefonische Erstberatung und Netzwerkarbeit geleistet sowie Projekte und Kooperationen eingeleitet. Dabei arbeitet die Bundesfachstelle mit Behörden und Netzwerkpartnern zusammen.



Die Arbeit ist gut angelaufen, unsere Kontakte zu Behörden und Unternehmen sind vielfältig. Die Themen Ausschreibungen und Rahmenverträge wollen wir aufgrund der Anfragen im kommenden Jahr weiter intensivieren, kündigt Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit, an.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales arbeitet die Bundesfachstelle seit Anfang 2017 an der Erstellung eines Erfassungsbogens, um den Stand der Barrierefreiheit der Bundesgebäude zu ermitteln. Denn bis zum 30. Juni 2021 müssen alle Bundesbehörden hierzu einen Bericht sowie einen Plan vorlegen, wie bestehende Barrieren beseitigt werden sollen. Die Vorlage der Bundesfachstelle soll es den Behörden ermöglichen, ihre Berichte unkompliziert, einheitlich und vergleichbar erledigen können.


Einen standardisierten Erfassungsbogen für die Bundesbehörden mit einer Vielzahl von Gebäuden und Liegenschaften zu erarbeiten ist eine Herausforderung, der wir uns natürlich gerne stellen. Die Aufgabe spiegelt wider, was die Arbeit der Bundesfachstelle tagtäglich ausmacht: Lösungen für komplizierte Probleme zu finden, um so das Thema Barrierefreiheit voranzubringen, erklärt Peter Grothues, Direktor der DRV KBS.

Nach der parlamentarischen Sommerpause führt die Bundesfachstelle eine Fachveranstaltung in Zusammenarbeit mit mehreren Bundesministerien durch. Nach den bisherigen Aktivitäten für Behörden und Unternehmen geht es hier erstmals um den privaten Bereich. Das Thema: Wie können die Anstrengungen von Bund und Ländern verbessert werden, um in ausreichendem Maße barrierefreien Wohnraum zu schaffen?

Hintergrund:

Die Bundesfachstelle wurde durch das Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts errichtet. Sie soll vornehmlich die Behörden und Verwaltungen bei der eigenverantwortlichen Umsetzung der Barrierefreiheit beraten und unterstützen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt die Fachaufsicht.