Bundesfachstelle Barrierefreiheit

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Das Bild verschiedene Piktogramme. Zu sehen sind Buchstaben, Zahlen, Menschen und Hände.  Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit/Zadel-Sodtke

Praktische Hilfe

Im Bereich Praxishilfen stellen wir Ihnen konkrete Tipps zur Umsetzung von Barrierefreiheit zur Verfügung.

Barrierefreie Apps

Auch die Apps von Trägern öffentlicher Gewalt müssen dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) nach barrierefrei sein (§ 12). Apps sollen von allen Menschen mit Behinderungen bedient werden können.

Technische Unterschiede

Apps kann man plattformbasiert entwickeln, z.B. für Android oder iOS, aber auch als Web-App mit HTML5 erstellen. Web-Apps funktionieren auf mehreren mobilen Betriebssystemen, sind einfacher zu programmieren und flexibler. Plattformbasierte Apps funktionieren immer nur auf dem einen Betriebssystem.

Barrierefreiheit umsetzen

Die Barrierefreiheit fängt bei der Gestaltung an: gute Kontraste, veränderbare Schriftgrößen und die Wahl einer gut lesbaren Schriftart gehören dazu. Auch eine Sprachausgabe muss möglich sein und daher bei der Entwicklung berücksichtigt werden.

Wenn Apps nach den Regeln des Universellen Designs gestaltet sind, können sie nicht nur von Menschen mit Behinderungen, sondern z.B. auch von älteren Menschen besser genutzt werden.

Apps für Behörden

Behörden müssen nicht nur Internetseiten, sondern auch Apps barrierefrei gestalten. Auf Bundesebene und in den meisten Bundesländern gibt es hierfür Behindertengleichstellungsgesetze, in denen die Barrierefreie Informationstechnik entweder direkt oder mit Hilfe einer Verordnung (Bund: BITV 2.0 § 1) geregelt ist.

Da die Usability und technischen Möglichkeiten von Apps häufig besser sind als auf den entsprechenden Internetseiten, stellen Apps eine wichtige Ergänzung zum Service-Angebot der Behörden dar.